Peinlich – gibt’s nicht

Peinlich – gibt’s nicht

„Der Normalgewichtige ist in Deutschland in der Minderheit“

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Menschen, die unter Übergewicht leiden, haben es doppelt schwer im Leben: Nicht-Adipöse denken gerne, dass „mehr Bewegung und gesünderes Essen“ ausreiche, um abzunehmen. Doch bei 40, 50 Kilogramm Übergewicht funktionieren diese Tipps nicht. Adipositas ist eine chronische Ernährungs- und Stoffwechselstörung. Es gibt unterschiedliche Faktoren, die dazu führen, dass weltweit immer mehr Menschen daran erkranken – auch vermehrt Kinder. Dem Berliner Adispositas-Chirurgen Dr. Jürgen Ordemann ist wichtig, dass nicht die Krankheit „peinlich“ ist, sondern mangelnde Aufklärung und ein fehlendes Bewusstsein, auch unter Hausärzten. Im Gespräch erklärt er die Krankheit, welche Operationen helfen – und wieso oft nur interdisziplinäre Therapien helfen, damit Patientinnen und Patienten gesünder leben können.


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Über diesen Podcast

Tabus? Die scheint es heute kaum noch zu geben – zumindest im Internet. Doch wenn es um den eigenen Körper geht, ist die Scham offen zu reden, immer noch groß. Und das ausgerechnet bei Themen, die dringend besprochen werden müssen, da sie zu körperlichem und seelischem Leid führen können. Die Wissens-Redakteurin Clara Ott redet deswegen in ihrem Podcast "Peinlich – gibt's nicht" genau über diese Themen – mit Experten, Ärzten und Psychologen. Sie haben Antworten auf die Fragen, die viele nicht zu fragen wagen. Denn Schweigen ist oft schlimmer als Scham.

Peinliche Fragen, die Clara im Podcast Experten stellen soll, gern an clara.ott@welt.de.

Jeden zweiten Donnerstag gibt es eine neue Folge.

von und mit WELT

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